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Rhein-Kreis Neuss (ots) Der­zeit erhält die Poli­zei im Rhein-Kreis Neuss ver­mehrt Kennt­nis von Betrugs­ver­su­chen durch fal­sche Mit­ar­bei­ter von Was­ser­wer­ken, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men, Poli­zei und Banken.

Bereits am Mon­tag (25.10.) stan­den zwei ver­meint­li­che Tele­kom-Mit­ar­bei­ter vor der Tür eines lebens­äl­te­ren Neus­sers. In der Zeit zwi­schen 14 und 14:30 Uhr erschli­chen sich die bei­den Unbe­kann­ten auf die­se Wei­se Zutritt zur Woh­nung des Seni­ors an der Ulmen­al­lee; mit Bar­geld und Gold­schmuck ver­lie­ßen sie sie wie­der – ohne dass der recht­mä­ßi­ge Eigen­tü­mer dies mitbekam.

Die bei­den Män­ner wer­den wie folgt beschrieben:

  • Der ers­te Tat­ver­däch­ti­ge war etwa 175 Zen­ti­me­ter groß und von nor­ma­ler Sta­tur. Das Alter wird auf 45 bis 50 Jah­re geschätzt.
  • Er hat­te kur­ze dun­kel­blon­de Haa­re und trug eine brau­ne Win­ter­ja­cke. Er hat­te eine Map­pe dabei.
  • Der zwei­te Tat­ver­däch­ti­ge soll 175 bis 179 Zen­ti­me­ter groß und 40 bis 50 Jah­re alt gewe­sen sein.
  • Er hat­te kur­ze dunk­le Haa­re, einen Schnurr­bart und trug ein blau­es T‑Shirt.

Am Mitt­woch (27.10.) stat­te­te in Neuss-Gref­rath ein angeb­li­cher Was­ser­werks­mit­ar­bei­ter an der Lüt­ten­g­leh­ner Stra­ße gegen 16:15 Uhr bis 16:25 Uhr einem lebens­äl­te­ren Paar einen Besuch ab. Der unbe­kann­te Tat­ver­däch­ti­ge lenk­te die bei­den Senio­ren geschickt ab und ver­ließ kur­ze Zeit dar­auf die Woh­nung wie­der. Das Paar muss­te im Nach­hin­ein fest­stel­len, dass der fal­sche Was­ser­werks­mit­ar­bei­ter Gold­schmuck aus dem Schlaf­zim­mer ent­wen­det hatte.

  • Der Mann soll etwa 35 bis 40 Jah­re alt und cir­ca 190 Zen­ti­me­ter groß gewe­sen sein.
  • Er war schlank und trug grau­grü­ne Sport­schu­he, eine blaue Arbeits­ho­se, eine blau­graue Arbeits­ja­cke und eine grau­grü­ne Baseballkappe.

In Dor­ma­gen war glei­chen­tags eben­falls ein ver­meint­li­cher Was­ser­wer­ker aktiv. In der Zeit zwi­schen 15:15 und 15:45 Uhr klin­gel­te er an der Haus­tür eines betag­ten Anwoh­ners der Pan­kra­ti­us­stra­ße und behaup­te­te, die Lei­tun­gen über­prü­fen zu wol­len. In die­sem Fall ließ sich der Unbe­kann­te sei­nen „Dienst“ bezah­len. Nach­dem er jedoch wie­der gegan­gen war, fehl­te wei­te­res Bar­geld sowie eine Goldkette.

  • Der unbe­kann­te Mann soll etwa 45 Jah­re alt gewe­sen sein. Er war cir­ca 180 Zen­ti­me­ter groß und von schlan­ker Statur.
  • Er hat­te kur­ze dunk­le, leicht ergrau­te Haa­re und war beklei­det mit einem grau­en Sak­ko und einer grau­en Stoffhose.
  • Der Zeu­ge beschreibt ihn dar­über hin­aus als eloquent.

Das zustän­di­ge Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 12 ermit­telt in den ange­zeig­ten Fäl­len und sucht Zeu­gen. Wer ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht hat, wird gebe­ten, sich unter der Num­mer 02131 300–0 mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

In Meer­busch Lank-Latum ver­such­ten Betrü­ger tele­fo­nisch, mit der Masche des fal­schen Poli­zei­be­am­ten an das Geld und die Wert­ge­gen­stän­de einer lebens­äl­te­ren Frau zu gelan­gen. Sie erzähl­ten ihr, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei, sie es abhe­ben und an die ver­meint­li­chen Poli­zei­be­am­ten über­ge­ben sol­le. Zeu­gen ver­hin­der­ten hier einen „Erfolg“ der dreis­ten Täter.

Auch Anru­fe von angeb­li­chen Bank­mit­ar­bei­tern wur­den der Poli­zei im Rhein-Kreis Neuss gemel­det. Zwar waren die Kri­mi­nel­len auch hier bis­lang nicht erfolg­reich, doch aus gege­be­nen Anlass soll noch ein­mal ein­drück­lich vor den Maschen der Betrü­ger gewarnt werden.

Ein gesun­des Miss­trau­en ist rat­sam, wenn jemand – mit wel­cher Geschich­te auch immer – Geld von Ihnen for­dert. Infor­mie­ren Sie die ech­te Poli­zei, wenn Sie Opfer eines Betru­ges gewor­den sind, ent­we­der über 02131–3000 oder über den Not­ruf 110.

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